Thema Sport

Für den alltäglichen Motor unserer Gesellschaft

Einer der großen Markenkerne Nordrhein-Westfalens ist der Sport. Die Marke vom „Sportland NRW" haben wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten geprägt. Sport bedeutet für die meisten Menschen in NRW nicht nur Freizeitprogramm, sondern ist Leidenschaft und ein guter Ausgleich zum Alltag. Der Sport bietet die Chance, Menschen zusammenzubringen, die normalerweise nicht aufeinander treffen, und lässt Grenzen verschwinden.

Unsere zentralen Forderungen im Überblick:

  • Naturschutz und Sportinteresse muss miteinander vereinbart werden. NRW braucht einen Beirat für „Sport und Umwelt“.
  • In der Entscheidung „Rhein Ruhr City“ als Standort für Olympia muss die Bevölkerung eine Stimme haben. Wir fordern einen Bevölkerungsentscheid.
  • Kinderlärm ist Zukunftsmusik. Sportanlagen sollen deshalb auch in Wohngebieten erhalten bleiben.
  • Wir fordern, den europäischen Gedanken einer inklusiven Sportpolitik in NRW zu verankern.

Sport in NRW

NRW ist das Zuhause von rund 18.300 Sportvereinen, in denen circa 500.000 Sportlerinnen und Sportler organisiert sind. Die meisten Mitglieder in den Vereinen umfassen die Altersspanne 17-14, 27-60 und Ü60. Die Dachorganisation des gemeinnützigen Sports in NRW bildet der Landessportbund. Er hat das Ziel verfolgt, jeder und jedem in NRW ein Sportprogramm zu ermöglichen.

Aufgrund der Vielfalt an Vereinen und der Beliebtheit in der Bevölkerung wird dem Sport in NRW seit jeher eine besondere Bedeutung beigemessen. Unter der rot-grünen Landesregierung wurde diese Bedeutung durch den sogenannten „Pakt für den Sport“ von 2014 an manifestiert. Seit 2018 wird dieses Programm in Form von Zielvereinbarungen für das Sportland NRW weiter getragen. Die damit verbundenen Fördergelder sollen zum Beispiel für das bewegte Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen, die Förderung von Leistung und Talent und den Ausbau eines inklusiven Sportgedankens eingesetzt werden. Sport ist Motor für Integration und Inklusion, er lässt Grenzen verschwinden und hat eine eigene Sprache mit eigene Regeln.

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Nachhaltigkeitsprinzipien im Sport stärken

Sport bedeutet Lebensqualität. Er ist für Viele ein regelmäßiger Ausgleich zu den alltäglichen Herausforderungen und sorgt für das körperliche und seelische Wohlbefinden. Vor allem der Sport im Freien dient als gesundheitliche Prävention und lässt uns einfach mal abschalten.

Was für den Menschen Erholung bedeutet, bedeutet jedoch häufig eine Belastung für die Natur. Deshalb ist es unerlässlich, ein Konzept zu entwickeln, das sowohl den Naturschutz als auch das Sportinteresse der Bevölkerung berücksichtigt. Dafür muss der Sport den Gegebenheiten vor Ort angepasst werden und verantwortungsvoll ausgeführt werden. Die Landesregierung ist in der Verantwortung, dazu den Dialog zwischen Sportverbänden, Kommunen, Naturschutzverbänden und allen Beteiligten zu koordinieren. Denn auch der Sport muss seinen ökologischen Fußabdruck zwangsläufig minimieren.

Andere Bundesländer sind bei dem Thema schon weiter. Deshalb schlagen wir als SPD-Fraktion im Landtag NRW, vor einen Beirat einzurichten, der sich intensiv mit dem Konflikt zwischen Naturschutz und Sportinteresse befasst.

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Unsere Initiative

„Rhein Ruhr City“ als Standort für Olympia 2032

Olympische und Paralympische Spiele bieten die Chance, mit einer ökonomischen, ökologischen und sozial nachhaltigen Ausgestaltung einen Mehrwert und einen dauerhaften Nutzen für die Bevölkerung zu schaffen. Seitdem das Internationale Olympische Komitee beschlossen hat, dass sich nicht nur Städte, sondern auch mehrere Städte, Regionen und Länder bewerben können, ist die Rhein-Ruhr-Region ein möglicher Austragungsort der Spiele 2032. Die Austragung in der Metropolregion kann mit Hilfe eines geeigneten Nachnutzungskonzept als Katalysator für Fortschritt wirken, wenn Infrastruktur, vernetzte Mobilität und Digitalisierung im Ramen eines nachhaltigen Konzepts angegangen werden. Wiederholt könnten wir beweisen, dass der Standort NRW einen attraktiven Lebens- und Wirtschaftsstandort darstellt.

Wir sind uns sicher, Nordrhein-Westfalen besitzt als bevölkerungsreichstes Bundesland ohne Zweifel die Kraft für die Umsetzung und Durchführung einer Veranstaltung wie die Olympischen und Paraolympischen Spiele. Denn NRW hat bereits diverse Erfahrungen als Gastgeber für große Sportveranstaltungen. Beispielhaft lassen sich die Handballweltmeisterschaft und die zahlreichen Fußballvereine nennen, die fast jedes Wochenende die Stadien mit hunderttausenden Menschen füllen.

Ein solches Vorhaben gelingt allerdings nur mit der Akzeptanz der gesamten Bevölkerung. Die SPD-Landtagsfraktion hält es für unerlässlich, die Bürgerinnen und Bürger von Beginn an in die Planung einzubinden und die Bereitschaft für die Austragung von Olympia 2032 in einem Bürgerentscheid abzufragen. So kann man möglichen negativen Dynamiken von Anfang an entgegen wirken.

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Unsere Initiative

  • Olympische und Paralympische Spiele nach Nordrhein-Westfalen holen: Gemeinsam für eine Bewerbung der Städteregion „Rhein Ruhr City 2032“ Drucksache 17/7755

Sportvereine als Fundament für Gesundheit und soziale Integration

Das Herz des Sports ist der Verein. Dort lernen Kinder von Anfang an, neben Technik und Ausdauer, was Fairplay ist und wie man als Team besteht. Sportpolitik im Landtag NRW ist auch immer Vereinspolitik. Neben den Mitgliedsbeiträgen profitieren die Vereine vor Ort von der Sportpauschale und von weiteren Initiativen, die mit und durch das Land angestoßen werden. Darunter fällt auch die Frage der Emission auf Sportplätzen. Denn Kinder haben ein Recht auf Gesundheit und soziale Integration. Dazu gehört, wohnortnah Sport treiben zu können. Deshalb haben wir die Landesregierung aufgefordert, sich für eine Bundesratsinitiative einzusetzen, die deutlich macht, dass lachende Kinder kein Lärm sondern Zukunftsmusik sind und Sportanlagen nicht an den Rand der Städte und Gemeinden gedrängt werden dürfen, wo sie für Kinder unerreichbar sind.

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Unsere Initiative

  • Neue Groko, neuer Anlauf: Kinderlärm ist Zukunftsmusik – auch auf dem Sportplatz Drucksache 17/2561

Sport in NRW auch europäisch denken

Seit dem Vertrag von Lissabon von 2007 hat die Europäische Union auch eine sportpolitische Dimension. Die EU trägt seitdem zur Förderung des Sports bei. Ihr Ziel ist die Förderung der Fairness von Sportwettkämpfen, eine Zusammenarbeit zwischen den Organisationen und der Schutz seelischer und körperlicher Unversehrtheit der Sportler*innen.

Sport in Europa muss vor allem auch inklusiv sein! Dieser Grundsatz wird durch Programme wie Erasmus+ und die „Europäische Woche“ des Sports gefördert.

Auch in NRW muss die europäische Dimension des Sports tiefer verankert werden. Dazu muss das Parlament regelmäßig über die Entwicklung der europäischen Kooperation informiert werden. So soll sichergestellt werden, dass Sportlerinnen und Sportler wie auch Funktionärinnen und Funktionäre des Sports von den europäischen Programmen profitieren. Es geht darum, den Europäischen Gedanken einer Inklusiven Sportpolitik fest zu verankern.

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Unsere Initiative

  • Sport in NRW auch europäisch denken – Erasmus+ und die Europäische Woche des Sports mit Leben füllen Drucksache 17/5377

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