Gesagt. Getan.

Die SPD-Landtagsfraktion packt viele Themen seit Regierungsübernahme im Jahr 2010 an. Viele Vorhaben, die wir im Koalitionsvertrag versprochen haben, sind begonnen und sogar schon umgesetzt worden. Unser Ziel: Das Leben der Menschen verbessern. Hier dokumentieren wir, was wir bereits erreicht haben in puncto Schule, Bildungssysteme und schulischer Inklusion in Nordrhein-Westfalen.

  • Schulische Inklusion in NRW. (Foto: dpa/picture alliance)

Gesagt.

Wir wollen bestehende Ungerechtigkeiten im Bildungssystem beseitigen. Jeder junge Mensch soll - unabhängig von seiner Herkunft, ob arm oder reich, ob Junge oder Mädchen - in den Schulen bestmöglich gefördert werden, entsprechend seinen Interessen und Neigungen. Rund 2,54 Millionen Schülerinnen und Schüler lernen in NRW an etwa 6.300 öffentlichen und privaten Schulen.

Getan.

  • Umsetzung des Schulfriedens: 220 neue Schulen des längeren gemeinsamen Lernens. 25 neue Sekundarschulen und 25 neue Gesamtschulen sowie fünf Primus-Schulen zum Schuljahr 2014/15. Zahl der Gesamtschulen: 314; Sekundarschulen: 114; Gemeinschaftsschulen: 10. Damit hat sich die Zahl der Schulen des gemeinsamen Lernens seit fünf Jahren fast verdoppelt auf insgesamt 443 Einrichtungen.
  • Mehr als 15 Prozent aller NRW-Schulen sind "Komm Mit!"-Schule, Gütesiegelschule oder Schule mit dem Schwerpunkt Hochbegabtenförderung.
  • Generationenwechsel: mehr als 5.500 Lehrereinstellungen in 2014.
  • Inklusion nun auf gesetzlicher Grundlage: Seit 2012/13 stieg der Inklusionsanteil von 24,6 auf 29,6 Prozent an. 2015/16 wächst der Inklusionsanteil an auf nunmehr 39,1 Prozent.
  • Ab sofort besuchen zusätzliche 7.400 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine allgemeinbildende Schule.
  • Das Land erkennt die Konnexität hinsichtlich der inklusionsbedingten Mehraufwendungen der Schulträger für zusätzlichen Raumbedarf, für die Herstellung von Barrierefreiheit, für die Schülerbeförderung und für die Bereitstellung zusätzlicher Lehr- und Lernmittel an. Hierfür zahlt das Land ab dem Schuljahr 2014/15 jährlich zunächst 25 Millionen Euro.
  • Entlastungen werden wirksam seit dem Schuljahr 2015/16: Gymnasien setzen Empfehlungen des Runden Tisches zur Schulzeitverkürzung um
  • Religiöse Vielfalt in unseren Schulen: islamischer Religionsunterricht an 176 Schulen (Schuljahr 2015/16)
  • Landesregierung hält Wort: jährlich 110,5 Millionen Euro für kleinere Klassen
  • Lehrerberuf bleibt attraktiv: bisher 6.026 Neueinstellungen in 2015
  • Schulen erhalten Unterstützung: 291 von 300 zusätzlichen Stellen für sprachliche Förderung von Flüchtlingskindern besetzt (Stand: Oktober 2015)

Geplant.

  • Ausbau des Inklusionsprozesses: Bis 2017 stellen wir insgesamt rund 3.200 zusätzliche Lehrerstellen für den Inklusionsprozess zur Verfügung. Dann stünde der Anstieg der Schülerzahl zu dem Anstieg der Lehrerstellen in einem Verhältnis von drei zu sechs.
  • Von 2014/15 bis 2018 werden zusätzliche sonderpädagogische Studienplätze eingerichtet. Seit Februar 2013 läuft zudem die berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahme für bis zu 2.500 Lehrerinnen und Lehrer, die bereits Erfahrung mit dem gemeinsamen Unterricht haben. Im Schuljahr 2013/14 haben bereits 17.000 Lehrerinnen und Lehrer daran teilgenommen, und im Schuljahr 2014/15 waren es 22.500 Lehrkräfte. Jede dritte Fortbildungsveranstaltung der Kompetenzteams hat sich 2014/15 mit dem Thema Inklusion beschäftigt.