Zum heute von Ministerpräsident Wüst bekannt gegebenen Update des Bewerbungskonzept für Olympische Spiele in NRW erklärt Jochen Ott, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Die Bewerbung Nordrhein-Westfalens um Olympische und Paralympische Spiele bleibt ein großes, historisches Zukunftsprojekt. Olympia in NRW wäre ein Meilenstein für unser Land: ein Motor für moderne Infrastruktur, nachhaltige Stadtentwicklung, internationale Strahlkraft und echten gesellschaftlichen Zusammenhalt im gesamten Land. Andere Regionen wären froh, eine solche Chance zu haben – wir sollten sie entschlossen nutzen.

Wir begrüßen daher, dass die Landesregierung sich entschieden hat, ihr Konzept für eine Bewerbung zu überarbeiten und damit erfolgversprechender zu machen. Die Frage bleibt jedoch, warum sie erst so spät erkannt hat, dass ihr bisheriges Engagement zu zaghaft und nicht entschlossen genug war. Das wird sich aber hoffentlich jetzt ändern. Und auch mit dem Update des Konzepts muss klar sein: Ministerpräsident Wüst muss mit der Bewerbung für Olympische Spiele in NRW das ganze Land im Blick behalten. Die Region Rhein-Ruhr muss sich weiterhin darin wiederfinden können, damit Olympia in NRW eine Gemeinschaftsidee bleibt, von der alle profitieren. Hierfür hat Hendrik Wüst die Verantwortung.

Denn für unser Land wäre eine starke, glaubwürdige und breit unterstützte Olympia-Bewerbung ein gewaltiger Schub. NRW kann Olympia – wenn die Landesregierung jetzt endlich den Mut findet, den Prozess professionell, transparent und mit echter Überzeugung zu führen. Dafür wäre es auch angezeigt, dass sie nicht weiter im Alleingang agiert, sondern endlich auch den Schulterschluss mit dem Landtag und allen beteiligten Kommunen sucht. Wir sind dazu jederzeit bereit. Die Chance ist groß. Hendrik Wüst darf sie nicht verspielen.“




Jochen Ott



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