Wie IT.NRW heute meldet, wurden 2025 in Nordrhein-Westfalen so wenig neue Wohnungen gebaut wie zuletzt im Jahr 2011. Hierzu erklärt Sarah Philipp, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende:

„Jenseits immer neuer Stilblüten von Wohnungsbauministerin Scharrenbach wie ,Place to Bau‘ und anderer Werbeslogans zeigt die Bilanz des statistischen Landesamts die bittere Wahrheit: Der Neubau von Wohnungen im Land hat den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2011 erreicht. Das ist angesichts des enormen Bedarfs, den wir an Wohnungsneubau im Land haben, geradezu erschütternd. Die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum für die große Mehrheit der Bevölkerung wird immer prekärer. Die Auswirkungen dieser sozialen Problematik sind dramatisch. Wohnraummangel und unbezahlbare Wohnraumangebote verschärfen die soziale Ungleichheit, fressen den Lebensstandard der Menschen immer weiter auf und führen letztlich in die Armut.

Darüber hinaus macht diese Bilanz deutlich, dass die Wohnungsbaupolitik von Frau Scharrenbach und der Landesregierung gescheitert ist. Es braucht eine grundsätzliche Neuausrichtung der Wohnraumförderung und eine massive Stärkung des gemeinwohlorientierten Wohnungsbaus. Wo der Markt versagt, ist das Staat gefordert. Es ist nicht Aufgabe der Landesregierung, schlechte Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau zu beklagen, sondern praktische Lösungen für mehr Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen zu schaffen. Dazu braucht es aber offenkundig andere Ideen und eine andere Landesregierung.“




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