31.10.2013 | Pressemeldungen 0:00 Uhr

Karl Schultheis: „Katastrophenszenarien der CDU gehen erneut deutlich an der Realität vorbei“

Mit Verwunderung reagiert der wissenschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karl Schultheis, auf die neuerlichen Katastrophenszenarien des hochschulpolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion:

"Nachdem der doppelte Abiturjahrgang, anders als von der CDU in der Vergangenheit immer wieder beschworen, nicht gegen die Wand gefahren ist, werden jetzt die Pferde gewechselt und ein Masterchaos herbei geredet. Ein solches Gerede lässt jeden Respekt gegenüber den Leistungen der Hochschulen vermissen", so Karl Schultheis.

Er verweist zugleich darauf, dass derzeit in Nordrhein-Westfalen das Angebot an Masterstudienplätzen landesweit noch ausreichend sei. In diesem Wintersemester sind weniger als 20 Prozent aller Masterprogramme mit einem Numerus clausus versehen.

"Seit langem fordert die SPD bei dem bis 2020 geplanten Hochschulpakt zwei zentrale Forderungen gegenüber dem Bund: In der Phase des doppelten Abiturjahrgangs in den Jahren 2011 bis 2015 müssen die Mittel zum Ausbau der Studienanfängerplätze aufgestockt werden. Und wir machen uns stark für eine Masterkomponente im Hochschulpakt ab 2015. Die Steigerung der Mittel ist bereits gelungen: Den nordrhein-westfälischen Hochschulen stehen vier statt zunächst zwei Milliarden für zusätzliche Studienanfängerplätze zur Verfügung. Das Fördervolumen hat sich damit verdoppelt. Insofern bin ich zuversichtlich, dass wir uns auch mit unserer Forderung nach einer Masterkomponente im Hochschulpakt durchsetzen können."

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