04.01.2020 | Pressemeldungen

Guntram Schneider war ein Mann der Arbeit

Zum Tode von Staatsminister a.D. Guntram Schneider erklären Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin a.d. des Landes Nordrhein-Westfalen:

Thomas Kutschaty:
„Wir sind unendlich traurig über die Nachricht, dass unser ehemaliger Fraktionskollege und früherer Arbeitsminister des Landes NRW verstorben ist. Diese Nachricht hat uns tief getroffen.

Wir alle haben Guntram Schneider als einen kernigen und aufrichtigen Mann kennengelernt, der sein Herz stets am rechten Fleck getragen hat und immer geradeaus war.

Als DGB-Landesvorsitzender von NRW und auch als Arbeitsminister hat er sich große Verdienste um die berufliche Bildung erworben und maßgeblich an der Umsetzung des Übergangssystems „Kein Abschluss ohne Anschluss“ von der Schule in den Beruf mitgewirkt.

Guntram Schneider war im wahrsten Sinne ein Mann der Arbeit. Zunächst als Werkzeugmacher, dann in hauptamtlichen Tätigkeiten bei den Gewerkschaften.

Auch in seiner Funktion als Integrationsminister hat er Maßstäbe gesetzt. Mit dem ersten Teilhabe- und Integrationsgesetz eines Flächenlandes hat er NRW bundesweit zum Vorreiter gemacht. Darauf konnte er, darauf konnten wir als seine Wegbegleiter stolz sein.

Guntram Schneider ist im Alter von 68 Jahren viel zu früh gestorben. Er ist nun bei seiner Frau, die schon vor einigen Jahren von uns gegangen ist und die er sehr geliebt hat.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Möge er in Frieden ruhen.“

Hannelore Kraft:
„Guntram Schneider war für mich stets eine Instanz. Ein Mann mit klaren Überzeugungen, Durchsetzungskraft und voller Aufrichtigkeit. Ich bin sehr dankbar, dass ich mit ihm zusammen für Nordrhein-Westfalen arbeiten durfte. Guntram Schneider hat als Arbeitsminister unser Land nach vorne gebracht hat. Seine Menschlichkeit, seine Direktheit und seinen Humor werde ich sehr vermissen.“

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