30.06.2016 | Aktuelles , Dokumente

Diskussionsforum „Zusammen besser leben“ der SPD-Landtagsfraktion

Bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper und teurer. Gerade für Durchschnittsverdiener und Familien mit Kindern zehrt die Miete einen großen Teil des Budgets auf. Die SPD-Fraktion im Landtag NRW hat sich deshalb schon seit längerem in Land und Bund für Veränderungen stark gemacht. Wir haben eine Mietpreisbremse angestoßen, das Wohngeld erhöht und umfassende Wohnungsbauprogramme gestartet, um mehr günstige Wohnungen für alle sicherzustellen. Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Fraktion, verdeutlicht in seinem Eingangsstatement auf einem Diskussionsforum der Fraktion in Gelsenkirchen: "Wer über Wohnungsbau oder Wohnraum sprechen möchte, der muss auch - und eigentlich zu allererst - über die öffentliche Lebensqualität in unseren Kommunen reden." Da es eben nicht nur um bezahlbare Mieten gehe. Es brauche dafür Städte, Stadtteile und Quartiere, in denen neue Nachbarschaften geschmiedet werden und die Menschen friedlich zusammen leben. "Wohnraum muss dort entstehen, wo er gebraucht wird. Und ob eine Wohnung tatsächlich 'gut' ist, hängt nicht nur davon ab, ob sie - je nach Bedarf - altersgerecht, familienfreundlich oder barrierefrei ist. Gute Wohnungen gibt es nur in intakten Nachbarschaften, in einem guten Wohn- und Lebensumfeld."

Referenten und Podiumsgäste waren Olaf Scholz, Erster Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg, Michael Groschek, NRW-Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, Prof. Aladin El-Mafaalani, Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster, Alexander Rychter, Verbandsdirektor der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen, und Yousra El Makrini, Sprecherin des Jugendrats der Stadt Düsseldorf. Sie gaben Impulse für knapp 150 Gäste aus Kommunen, Politik, Verbänden, Wirtschaft und Wissenschaft, was Politik weiter tun muss und kann, um bezahlbaren Wohnraum in lebenswerten Quartieren zu ermöglichen.

Während der Veranstaltung wurde auch das Thesenpapier "Gemeinsam besser leben." vorgestellt. Es ist hier als pdf-Dokument abrufbar.