12. September 2018

Zukunft von Karstadt und Kaufhof nur mit den Angestellten, nicht gegen sie

Angesicht der geplanten Fusion der beiden Warenhausketten Karstadt und Kaufhof erklärt Marc Herter, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Die Eigentümer von Karstadt und Kaufhof haben sich auf eine Fusion der beiden Warenhausketten unter der Führung von Karstadt geeinigt. Medienberichten zufolge sind bis zu 7.000 Arbeitsplätze bei beiden Unternehmen bedroht. Nun sind zunächst die Kartellbehörden am Zug. Und natürlich müssen aus unserer Sicht die Arbeitnehmervertreter umfassend und rechtzeitig über alle Details der Fusionspläne informiert und in die Entscheidungen eingebunden werden.

Wenn eine solche Fusion erfolgreich sein soll, geht das nur mit und nicht gegen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das heißt konkret: ein ordentlicher Tarifvertrag und die Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen. In beiden Unternehmen haben die Kolleginnen und Kollegen in den vergangenen Jahren schon umfassende Beiträge zur Sanierung geleistet. Die Eigentümer sollten sich klar sein: Die Beschäftigten sind der wichtigste Faktor für die Zukunft ihrer Warenhäuser, nicht der Beton der Immobilien.“

Andreas Hahn

Pressesprecher und
Leiter der Pressestelle
Telefon: +49 211 884 2808 Fax: +49 211 884 2042 E-Mail: andreas.hahn@landtag.nrw.de

Unser Newsletter

Weitere Pressemeldungen

Gerichtsurteil zeigt: Die Landesregierung wollte uns zum Narren halten

Zum heutigen Urteil des Verwaltungsgerichts Köln, nach dem die Räumung…
Mehr erfahren >

Der Wandel in der Stahlindustrie muss Chefsache werden – jetzt!

Die Stahlindustrie ist nicht nur im Siegerland, sondern in ganz…
Mehr erfahren >

Mit ihrem Klimaschutzgesetz verhindert die Landesregierung Klimaschutz und gefährdet Arbeitsplätze

In der heutigen Plenarsitzung wurde das von der Landesregierung vorgelegte…
Mehr erfahren >

Diese Seite teilen

Teilen