31. August 2017

Sarah Philipp: Das Wohnungsaufsichtsgesetz hat sich bewährt und muss erhalten bleiben

Die schwarz-gelbe Landesregierung plant tiefe Einschnitte in den landesrechtlichen Mieterschutz. Nun stellt sich heraus, dass sie auch das  Wohnungsaufsichtsgesetz überprüfen will. Dazu  erklärt Sarah Philipp, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW:
 
„Die neue Landesregierung ist auf einem Irrweg, wenn sie das Wohnungsaufsichtsgesetz zur Disposition stellt. Tatsache ist: Das Wohnungsaufsichtsgesetz hat sich in der Praxis bewährt. Es muss erhalten und bedarfsgerecht fortentwickelt werden. Die Realität zeigt, wir brauchen mehr statt weniger Wohnungsaufsicht.
 
Mit dem Wohnungsaufsichtsgesetz hat die ehemalige rot-grüne Landesregierung ein wichtiges Rechtsinstrumentarium für die Kommunen geschaffen, um gegen verantwortungslose Wohnungsvermieter und Wohnungsgesellschaften vorgehen zu können, die Wohnungen vergammeln lassen. Das Wohnungsaufsichtsgesetz ist nicht nur ordnungsrechtlich sinnvoll, sondern ergänzt den Mieter- und Verbraucherschutz für die Menschen in Mietwohnungen in wichtiger Weise.
 
In den zwei Jahren seines Bestehens hat das Gesetz es ermöglicht, dass 141 Kommunen in Nordrhein-Westfalen in 6085 Fällen tätig werden konnten. Das ist eine starke Erfolgsbilanz.“

Andreas Hahn

Pressesprecher und
Leiter der Pressestelle
Telefon: +49 211 884 2808 Fax: +49 211 884 2042 E-Mail: andreas.hahn@landtag.nrw.de

Unser Newsletter

Weitere Pressemeldungen

414 Modell-Kommunen für den Brücken-Lockdown?

Zu der heute von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart bekannt gegebenen Auswahl…
Mehr erfahren >

Kriterien für Testmodell-Vorhaben sind reines Blendwerk

Zu den von der Landesregierung ausgegeben Kriterien für die Teilnahme…
Mehr erfahren >

Kommunen brauchen finanzielle Hilfe durch das Land – Bilanzkosmetik alleine reicht nicht aus

Eine Umfrage der Kommunalen Spitzenverbände NRW unter den Kommunen hat…
Mehr erfahren >

Diese Seite teilen

Teilen