27. März 2018

Ruhrgebiet braucht die Internationale Gartenausstellung – Regierung gefährdet Durchführung 2027

Die SPD-Landtagsabgeordneten Michael Hübner, Lisa Kapteinat und Sebastian Watermeier haben in einer Kleinen Anfrage an die nordrhein-westfälische Landesregierung ihre Sorge um die Planungen zur Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Ausdruck verliehen. Konkret fragen sie nach der Finanzierung seitens des Landes und nach dem Prozess der Vorbereitung. Michael Hübner, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW, erklärt dazu:

„Für das Ruhrgebiet ist die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 eine Riesenchance. So könnten wir im Ruhrgebiet an die Erfolge aus dem Kulturhauptstadtjahr anknüpfen und weitere wichtige Wachstumsimpulse für die Region setzen. Vor allem für das nördliche Ruhrgebiet wäre dies ein wichtiges Projekt. Die Oberbürgermeister Frank Baranowski aus Gelsenkirchen und Frank Dudda aus Herne weisen zurecht darauf hin, dass es nun auch im Norden des Reviers aufwärts gehe, es aber noch weitere Anstrengungen brauche. Auch ich sage: Wir müssen den Schwung jetzt nutzen.

Das Ruhrgebiet ist sich einig, dass es dieses große Projekt umsetzen will. Die Landes-regierung muss in diesem im Jahr, in dem die letzte Zeche schließt, deutlich zeigen, dass ihr die Zukunft des Ruhrgebiets am Herzen liegt. Im Moment stockt die Vorbereitung, weil es offenbar seitens der Landesregierung am Willen und Engagement fehlt. Die Region braucht bei der IGA nicht nur schöne Worte, sondern handfeste Entscheidungen und das nötige Fördergeld. Wir haben jetzt eine große Chance, mehr Dynamik und neue Arbeitsplätze dauerhaft in die Region zu bekommen.“

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