28. November 2018

Olympiabewerbung: Landesregierung muss Farbe bekennen

Der nordrhein-westfälische Landtag hat heute im Rahmen seiner Haushaltsberatungen über einen Antrag der SPD-Fraktion diskutiert, eine Machbarkeitsstudie zu einer möglichen Olympiabewerbung Nordrhein-Westfalens für das Jahr 2032 in den Etat 2019 einzustellen. Die Kosten dafür werden dafür mit 400.000 Euro angesetzt. Dazu erklärt Rainer Bischoff, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Mit diesem Antrag wollen wir Klarheit darüber schaffen, ob Olympische Spiele an Rhein und Ruhr überhaupt machbar und realistisch sind. Es geht darum, volle Transparenz über die Kosten der Spiele, aber auch über die Folgenutzung der benötigten Anlagen herzustellen.
Wir sind gespannt, wie sich CDU und FDP verhalten werden. Gerade Ministerpräsident Armin Laschet hat früher häufiger für die Idee einer Olympiabewerbung aus NRW geworben. Zuletzt aber hat er sich bei dem Thema weggeduckt. Es ist Zeit, dass die Landesregierung Farbe bekennt.

Für die SPD-Fraktion ist klar: Wir sind nur dann für Olympische Spiele in NRW, wenn sie von der Mehrheit der Bevölkerung gewollt sind. Und es dürften keine Spiele werden, die zulasten des Breitensports gehen.“

Andreas Hahn

Pressesprecher und
Leiter der Pressestelle
Telefon: +49 211 884 2808 Fax: +49 211 884 2042 E-Mail: andreas.hahn@landtag.nrw.de

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