07. Juni 2018

Nationale Maritim Konferenz: Absage an Duisburg wäre auch eine Niederlage für Laschet

Nach aktuellen Medienberichten soll Duisburg nicht den Zuschlag für die Ausrichtung der Maritimen Konferenz im kommenden Jahr erhalten, sondern Friedrichshafen. Dazu erklärt Sarah Philipp, Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Treffen die Berichte zu, ist das eine unverständliche und höchst bedauerliche Entscheidung des Bundeswirtschaftsministeriums. Duisburg ist der größte Binnenhafen der Welt und ein Logistikstandort von europaweiter Bedeutung. Das sind ideale Bedingungen als Standort für diese Konferenz.

Wir hatten Ministerpräsident Armin Laschet aufgefordert, sich bei der Bundesregierung und speziell bei seinem Parteifreund Peter Altmaier für Duisburg einzusetzen. Geht der Zuschlag tatsächlich nicht nach Duisburg, müssen wir wohl feststellen: Laschet hat entweder keinerlei Einfluss, oder er hat es erst gar nicht versucht. Schlimmer noch: Laut Medienberichten soll die Bundesregierung verärgert sein, weil Laschet auf seiner Reise in die Niederlande den Hafen Rotterdam über den grünen Klee gelobt hat. Das wäre beschämend. Ein Ministerpräsident muss für die Interessen seines Landes kämpfen.“

Unser Newsletter

Weitere Pressemeldungen

Wir brauchen schnellstmöglich eine Meldestelle für antisemitische Vorfälle

Die nordrhein-westfälische Antisemitismusbeauftragte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat heute im Hauptausschuss des…
Mehr erfahren >

CDU und FDP wollen Privatisierung um jeden Preis

Zur heutigen Verabschiedung des Spielbankgesetz im Hauptausschuss des NRW-Landtags erklären…
Mehr erfahren >

Nein zur Privatisierung von Westspiel

Zur heutigen Expertenanhörung zum Gesetz zur Privatisierung von Spielbanken erklären…
Mehr erfahren >

Diese Seite teilen

Teilen