12. Juli 2018

Mitte-Rechts muss Pläne zur Einführung von Studiengebühren endlich stoppen

Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde heute im nordrhein-westfälischen Landtag über die von der Landesregierung geplante Einführung von Studienbeiträgen für Studierende aus Nicht-EU-Staaten debattiert. Dazu erklärt Dietmar Bell, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer sind sozial ungerecht und führen in der Praxis auch nicht zu zusätzlichen Einnahmen an den Hochschulen. Das zeigen die nun vorliegenden Zahlen aus Baden-Württemberg, das bereits seit dem Wintersemester 2017/18 Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer erhebt. Die erwarteten Mehreinnahmen bleiben durch sinkende Studierendenzahlen und den gesteigerten Verwaltungsaufwand aus.

Das ,baden-württembergische Modell‘ unterstreicht damit nur das, was Hochschulexperten in Ausschussanhörungen und Studierendenverbände in Petitionen schon seit Monaten zu den schwarz-gelben Gebührenplänen in NRW sagen. Wir fordern die Landesregierung deshalb mit Nachdruck dazu auf, die Pläne zur Einführung von Studiengebühren für Studierende aus Drittstaaten endgültig aufzugeben.“

Unser Newsletter

Weitere Pressemeldungen

Maskenpflicht an Schulen erneut Ausdruck von bildungspolitischer Planlosigkeit

Zum angepassten Schulbetrieb nach den Herbstferien, wie ihn NRW-Schulministerin Gebauer…
Mehr erfahren >

Brauchen im Land zentrale Servicestrukturen für die Digitalisierung an Schulen

Schulleiterinnen und Schulleiter bewerten die Digitalisierung an NRW-Schulen laut einer…
Mehr erfahren >

Einstellung kostenloser Tests für Kita-Beschäftigte und Lehrkräfte falsche Entscheidung

Wie WAZ.de heute (23. September 2020) berichtet, will das Land…
Mehr erfahren >

Diese Seite teilen

Teilen