28. Mai 2018

Konsequenzen aus dem Apothekerskandal in Bottrop ziehen – Verunsicherte Patientinnen und Patienten nicht allein lassen!

Anlässlich der gestrigen Debatte im nordrhein-westfälischen Landtag über den Antrag der SPD-Fraktion zum Apothekerskandal in Bottrop erklärt Josef Neumann, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Der Apothekerskandal von Bottrop zeigt, dass das System der Medikamentenversorgung von Krebserkrankten durch onkologische Apotheken noch transparenter werden muss. Vor dem Landgericht in Essen wird derzeit der Fall eines Apothekers verhandelt, der Krebsmedikamente gepanscht und so mehrere Millionen Euro zu Unrecht abgerechnet haben soll. Die SPD-Landtagsfraktion fordert die Landesregierung dazu auf, das System der Kontrolle bei der Versorgung mit Krebsmedikamenten zu verbessern. Die Landesregierung ist außerdem dazu aufgerufen, für die betroffenen Patienten/-innen eine Anlaufstelle für psychoonkologische und psychosoziale Beratung einzurichten.

Leider haben die regierungstragenden Fraktionen den Antrag der SPD abgelehnt. Das zeigt, dass CDU und FDP die berechtigten Interessen und die Sicherheit der Patientinnen und Patienten nicht ernst nehmen. Die SPD-Fraktion wird sich weiter dafür einsetzen, dass Vorfälle wie der Apothekerskandal in Bottrop möglichst für alle Zeit verhindert werden können.“

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