12. September 2018

Glück auf Zukunft – Danke für Jahrzehnte harter Arbeit für den Wohlstand in Deutschland!“

Im nordrhein-westfälischen Landtag wurde heute in einer gemeinsamen Sitzung mit dem saarländischen Parlament mit einer Festveranstaltung an den Abschied vom Steinkohlebergbau erinnert. Aus diesem Anlass erklären Marc Herter, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Eugen Roth, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im saarländischen Landtag:

„Seit mehr als 200 Jahren wurde in Nordrhein-Westfalen und im Saarland Steinkohle abgebaut. Die so gewonnene Energie hat den Aufstieg unserer Länder zu starken Industrieländern ermöglicht. Nach dem zweiten Weltkrieg ist der europäisch eingebundene Wiederaufbau Deutschlands ohne den Kohlebergbau an Rhein, Ruhr und Saar nicht denkbar. Die Kohlekumpel haben mit ihrer harten Arbeit über Jahrzehnte für unseren Wohlstand und Energiesicherheit beigetragen. Diese Ära geht nun zu Ende. Wir reichen ihnen die Hand in Dankbarkeit.

Wir blicken nun mit Zuversicht in die Zukunft. Sozialdemokraten haben dazu beigetragen, dass es heute im Saarland und in Nordrhein-Westfalen viel Potenzial und gute Beispiele für einen gelingenden Strukturwandel gibt, weil es in beiden Ländern eine funktionierende Montanmitbestimmung mit ihren engagierten Betriebsräten und einer gut aufgestellten Industriegewerkschaft gab.

Eine gute öffentliche Schul- und Hochschullandschaft bringt die klugen Köpfe hervor, die die Zukunft unserer Länder schultern. Arbeitnehmer und Unternehmen tragen mit ihrer Arbeit dazu bei, dass es auch nach dem Steinkohlebergbau Perspektiven für die Menschen in unseren Ländern gibt. Aufseiten des Saarlandes ist hier insbesondere die frühzeitige Ansiedlung des Instituts für Künstliche Intelligenz (DfKI) mit seinen innovativen Ideen und Entwicklungen zu nennen. Das Ruhrgebiet hat die dichteste Hochschullandschaft Europas, hier wird heute an zahlreichen Instituten an den Lösungen der Probleme von morgen gearbeitet.

Weitere Anstrengungen sind erforderlich, damit wir den Wandel in den früheren Bergebaurevieren bewältigen. Es braucht mehr Investitionen in Infrastruktur, in Schulen und Hochschulen, in eine gute Daseinsvorsorge und in funktionierende Kommunen. Die Menschen in unseren Ländern können Wandel. Und sie haben dabei nach jahrzehntelanger Leistung auch nach wie vor Unterstützung verdient.“

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