09. November 2017

Elisabeth Müller-Witt: „Der 9. November ist Mahnung und Verpflichtung zugleich“

Die SPD-Fraktion im Landtag NRW hat im Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 eine Erklärung verabschiedet. Dazu sagt Elisabeth Müller-Witt, Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion NRW im Hauptausschuss:

„Der 9. November ist kein Tag wie jeder andere. Er ist unauslöschlich mit der Reichspogromnacht im Jahre 1938 verbunden. Das Wissen um die Ereignisse vom  9. November 1938 und die Jahre bis zum 8. Mai 1945 gebieten es, stets aufs Neue zu erinnern und zu mahnen.

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im nordrhein-westfälischen Landtag bekennen sich zur Tradition von Otto Wels und anderen Sozialdemokraten, die damals der nationalsozialistischen Ideologie die Stirn boten, und unterstützen auch heute alle Bemühungen, offensiv und nachdrücklich gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus vorzugehen. Die zahlreichen Gedenkveranstaltungen im ganzen Land und die große Beteiligung vor Ort sind Beispiel für den lebendigen Widerstand. Auch den Mahn- und Gedenkstätten in NRW gebührt Dank für ihre unermüdliche Erinnerungsarbeit. Uns bleibt der 9. November für immer Mahnung und Verpflichtung zugleich.“

Unser Newsletter

Weitere Pressemeldungen

Ein wichtiger Schritt für die Alevitische Gemeinde Deutschlands

Nach der heutigen Befassung des Hauptausschusses erhält die Alevitische Gemeinde…
Mehr erfahren >

Jüdisches Leben fördern und schützen

Sprecherinnen und Sprecher der SPD-Fraktionen im Deutschen Bundestag und den…
Mehr erfahren >

Wir brauchen schnellstmöglich eine Meldestelle für antisemitische Vorfälle

Die nordrhein-westfälische Antisemitismusbeauftragte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat heute im Hauptausschuss des…
Mehr erfahren >

Diese Seite teilen

Teilen