19. April 2018

Das Land NRW braucht einen Antisemitismus-Beauftragten

Die SPD-Fraktion im Landtag hat einen Antrag auf Berufung eines Antisemitismus-Beauftragten für Nordrhein-Westfalen gestellt. Dazu erklärt Elisabeth Müller-Witt, Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion im Hauptausschuss:

„Wir stellen den Antrag, einen Antisemitismus-Beauftragten in Nordrhein-Westfalen zu installieren, weil wir vielfältige Hinweise – gerade aus jüdischen Gemeinden – auf zunehmende Diskriminierung Bürger jüdischen Glaubens haben. Das beginnt mit dem Mobbing in der Schule und endet mit Angriffen auf offener Straße. Wir haben diesen Antrag in unserer Fraktion beschlossen und sind in Gespräch mit CDU, FDP und Grünen. Unser Ziel ist es, einen gemeinsamen Antrag hinzubekommen, möglichst noch vor der Sommerpause. Das sind wir unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern schuldig.“

Hintergrund:
Sowohl die Bundesregierung als auch das Land Rheinland-Pfalz haben Antisemitismus-Beauftragte berufen.

Andreas Hahn

Pressesprecher und
Leiter der Pressestelle
Telefon: +49 211 884 2808 Fax: +49 211 884 2042 E-Mail: andreas.hahn@landtag.nrw.de

Unser Newsletter

Weitere Pressemeldungen

Schließung des Niederrhein-Kollegs ist ein fatales Signal – NRW braucht ein starkes Weiterbildungsangebot

In der heutigen Sitzung des Schulausschusses im Landtag NRW sollte…
Mehr erfahren >

Planlosigkeit der Landesregierung muss ein Ende haben – wir brauchen einen Plan B für unsere Schulen

In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Schule und Bildung…
Mehr erfahren >

Landesregierung muss Sicherheit muslimischer Friedhöfe sicherstellen

In Iserlohn wurden in der Neujahrsnacht 30 Grabstellen auf dem…
Mehr erfahren >

Diese Seite teilen

Teilen