08. Mai 2018

Ärztemangel in NRW – Mitte-Rechts-Regierung muss im Gesundheitsausschuss Rede und Antwort stehen

Der Marburger Bund Landesverband NRW/RP hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass sechs Unikliniken in NRW zum Wintersemester Studienplätze für Humanmedizin abbauen wollen. Dazu erklärt Josef Neumann, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Rund 1.000 Medizinstudienplätze will die Mitte-Rechts-Landesregierung auf Betreiben von Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (CDU) abbauen. Damit befeuert die CDU/FDP Landesregierung den Ärztemangel in Nordrhein-Westfalen weiter. Gleichzeitig wird ihr Kabinettskollege und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) nicht müde, landauf und landab den steigenden Ärztemangel insbesondere im ländlichen Raum zu beklagen. Dabei betont der Minister stets, dass die Landesregierung alles tun wolle, um den Ärztemangel zu bekämpfen und die Zahl der Medizinstudenten steigern zu wollen.

Den offenkundigen und grotesken Widerspruch zwischen dem Handeln der Wissenschaftsministerin und der gleichzeitigen Untätigkeit des Gesundheitsministers hat die SPD-Landtagsfraktion zum Anlass genommen, das Thema ,Abbau von Medizinstudienplätzen in NRW‘ auf die Tagesordnung der Sitzung des Gesundheitsausschusses am 30. Mai 2018 zu setzen. Zudem soll die Landesregierung einen Bericht zu der Thematik liefern. Auf die Erklärungen des Gesundheitsministers darf die Öffentlichkeit gespannt sein.“

Andreas Hahn

Pressesprecher und
Leiter der Pressestelle
Telefon: +49 211 884 2808 Fax: +49 211 884 2042 E-Mail: andreas.hahn@landtag.nrw.de

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